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WolfeErfurt, Museumskeller, 08.05.2002 |
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Todd Wolfe hatte ich bereits im vergangenen Jahr als Support bei Peter Green in Glauchau gesehen und schon damals war ich schwer beeindruckt, was dieser Mann und seine Band auf der Bühne zauberten. Und genau aus diesem Grund bin ich nun nach Erfurt in den Museumskeller gefahren, wo Todd Wolfe mit Band sein neues Album "Wolfe" präsentierte. Wieder einmal zog es nur ca. 50 Leute in den Museumskeller um Todd Wolfe und seiner Live-Band zu lauschen, obwohl er sich bereits einen guten Namen im Vorprogramm von Peter Green und Wishbone Ash erspielt hatte. Diese Band suhlt sich nicht im Takt der ewig Gestrigen, nein sie spielt einen modernen Blues-Rock, hart, kompromisslos und leidenschaftlich und hechelt keinen Trends hinterher. Mit einem starken Studioalbum im Rücken ist dies seine erste Deutschlandtournee, die er als Headliner absolviert. Eröffnet wurde mit Light of day und dann ging es Schlag auf Schlag: Heaven (eins meiner Lieblingsstücke), Come in my kitchen, das etwas funkige Shame oder das wunderschöne Silver blue begeisterten und hielt die wenigsten der Anwesenden noch auf ihren Stühlen. Gegen Ende des Sets nach ca. 2 Stunden holte Todd einen Harp spielenden Fan auf die Bühne - echt kultig. Natürlich tobte die Menge. Als Höhepunkt hatte sich Todd etwas ganz besonderes ausgedacht: Er verriet uns, dass neben Jeff Beck ein weiterer Gitarrist zu seinen Idolen zählt. Natürlich waren alle gespannt und dann folgte das Gitarrenintro für Who's that coming! Nach etwas mehr als 150 Minuten war dann Schluss und Todd Wolfe ließ es sich nicht nehmen, sofort von der Bühne aus Autogramme zu geben. Ilka Czernohorski, (Artikelliste), 09.05.2002 |
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