HoR Logo kl Konzertbericht:

Logo Yes

Frankfurt, Jahrhunderthalle, 23.06.2004

Logo Home-of-Rock
Startseite > Konzertberichte > Yes > Frankfurt, Jahrhunderthalle, 23.06.2004

Link Homepage:
Offizielle Yes Homepage
Link Kaufen:
www.amazon.de
Mehr Info:
All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Frankfurt, Jahrhunderthalle, 23.06.2004

Wer meinen Konzertbericht zum Düsseldorfer Konzert am 12.06.2004 gelesen hat, der ist eigentlich schon bestens informiert. Ich werde hier nicht mehr den ausführlichen Ablauf des Abends Revue passieren lassen, sondern schreibe Euch erstmal die Setlist hin (wie seit Beginn der Tour in den USA unverändert - bis auf die Zugabe, nicht mehr Soon und Every little thing, sondern Starship trooper):
Firebird Suite/Going For the One
Sweet Dreams
I've Seen All Good People
Mind Drive Part 1
South Side of the Sky
Turn of the Century
Footprints (Excerpt)
Mind Drive Part 2
Yours Is No Disgrace

--Intermission--
The Meeting (Acoustic)
Long Distance Runaround (Acoustic)
Wonderous Stories (Acoustic)
Time is Time (Acoustic)
Roundabout (Acoustic)
Owner of A Lonely Heart (Acoustic)
Second Initial (Steve Howe Solo)
Rhythm of Love
And You And I
Ritual

Encore: Starship Trooper

Die Höchster Jahrhunderthalle ist ein häßlicher Zweckbau (ähnlich wie am 12.6. in D'dorf): viel Fläche verbaut, aber nur wenig effektives Fassungsvermögen. Wie Düsseldorf schätze ich, daß ca. 2.000 - 2.500 Leutchen da waren, aber für Frankfurt bedeutete das volles Haus (was sich natürlich auch optisch immer besser macht)!!
Das Konzert dauerte auch diesmal wieder 160 Min. reine Spielzeit, was für diese alten Herren ja auch nicht so ohne ist.

Die Highlights in Frankfurt waren für mich wieder das phantastische Intro Going for the one, South side of the sky und Mind drive: alles alles Stücke der ersten Hälfte, die mir insgesamt auch besser gefallen hat. Squires Gesang brillierte bei obigem South side (wunderschöne Harmonien) und bei And you and I, er braucht sich nicht hinter Anderson zu verstecken!
Rätselhaft für mich, warum Anderson ausschließlich bei Mind drive ab und zu auf seinen Teleprompter schielt: welche Kopfblockade hat er, dass er diesen Text, den er seit Mitte April bei jedem Konzert zu bewältigen hat, immer noch nicht auswendig kann?
(Wenn das mal nur ne normale Kopfblockade ist... Und damit ist auch die Frage nach den 160 Minuten Spielzeit geklärt. Die haben einfach vergessen aufzuhören. Red.)

Der 40-minütige Acoustic-Teil überzeugt auch diesmal nicht wirklich, einzig Wakemans Künste am Flügel waren es wert, gelobt zu werden.
Leider kamen wir nicht wie die Glasgower Fans vor ein paar Tagen in den Genuß von Howes The clap, sondern wir wurden mit dem bekannten 2nd initial abgespeist.
Sight and sound: Roger Deans Bühnengestaltung wirkt aus der Entfernung (= ca. 30 Meter vom etwas erhöhten Balkon) besser als aus 5 Meter Entfernung. Peinlich scheußlich waren dennoch die nachgemachten "Flammen", die zweimal aus 6 Töpfen hochkamen; das waren so Papiertücher mit einem Ventilator dahinter, wie man sie in den Kaufhäusern auch fürs eigene Wohnzimmer kaufen kann.
Der Mixer hatte wiederum einen erstklassigen Sound gezaubert, Hochachtung.
Wardrobe: Warum sich die Jungs zum Teil in 3 verschiedene Outfits geworfen haben (Cher läßt grüßen), das weiß ich auch nicht so recht. So, das war sie, die 35-Jahresfeier. Mal schaun, was als nächstes kommt.

Hörtipp: Diesmal was von Squire und zwar gibt's seine Soloplatte "Fish out of water" mittlerweile meines Erachtens auch als CD. Weiterhin findet man auf der phantastischen 4CD-Box "Yesyears" neben etlichen unveröffentlichten Songs auch was aus der Phase nach dem Abgang der "Drama"-tischen BUGGLES, aber immer noch auf die Rückkehr von Jon Anderson wartend. Da singt Squire und das ist absolut genial!!

Jürgen Preuß, (Artikelliste), 25.06.2004

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:
Startseite > Konzertberichte > Yes > Frankfurt, Jahrhunderthalle, 23.06.2004

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum